Editorial


© Carlos Castilla_shutterstock.com
      Liebe Leserinnen und Leser,

mit der Juli-Ausgabe unseres Newsletters möchten wir uns pünktlich zu Beginn der Ferienzeit von Ihnen verabschieden. Bevor viele in die hoffentlich erholsame Sommerpause gehen, freuen wir uns, Ihnen die vierte und letzte Ausgabe unserer Publikationsreihe "Trendreport" mit auf den Weg zu geben, die sich mit der "Biologisierung in der Medizin" beschäftigt.

Darüber hinaus berichten wir über Ergebnisse der Cluster-Konferenz "NervenSinneTechnik.NRW", die Gewinner des KinderHerz-Innovationspreises NRW und den aktuellen Call des Leitmarktwettbewerbs LifeSciencesNRW.

Aufmerksam machen möchten wir Sie zudem auf unseren Unternehmens-Workshop "Ein Herz für NRW", der darauf zielt, die großen Potenziale biohybrider Medizinsysteme für NRW-Akteure aus der Industrie zu erschließen.

Wir wünschen Ihnen eine spannende und anregende Lektüre.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW


Weitere Informationen erhalten Sie hier
Termine

Einladung für Unternehmen zum Workshop „Ein Herz für NRW“


© Cluster InnovativeMedizin.NRW
      Unter Federführung des Clusters InnovativeMedizin.NRW folgt der Translationsverbund „Ein Herz für NRW“ der Vision, aus körpereigenen Materialien und technischen Komponenten ein biohybrides Herz als vollwertigen Organersatz zu generieren.

Auf dem Weg dahin sollen Einzelstrukturen wie Blutgefäße, Herzklappen oder Muskel-Patches als Vorläufer für das komplette Herz entwickelt werden, von denen Patienten profitieren können.

Insbesondere für nordrhein-westfälische Unternehmen bietet der Bereich der biohybriden Medizinsysteme großes Potenzial – gerade im Zusammenhang mit der anstehenden letzten Einreichungsmöglichkeit beim Leitmarktwettbewerb LifeSciences.NRW.

Vor diesem Hintergrund möchten wir interessierte Unternehmen herzlich einladen, sich aktiv in die weitere Entwicklung des Innovationsverbundes „Ein Herz für NRW“ einzubringen.


Weitere Informationen erhalten Sie hier
News

Trendreport zur Biologisierung in der Medizin ist erschienen


© VectorPot_shutterstock.com
      Mit der aktuellen Ausgabe zur "Biologisierung in der Medizin" schließt der Cluster InnovativeMedizin.NRW seine Publikationsreihe zu richtungweisenden medizinischen Trends ab. Nach Themenheften zur "Personalisierung", "Digitalisierung" und "Mensch-Technik-Interaktion" widmet sich der neue Report innovativen Verfahren, die durch den Einsatz von biologischen bzw. bioaktiven Substanzen oder körpereigenen Materialien helfen, die Verträglichkeit und die Funktionalität von Implantaten zu verbessern.

Experten beleuchten in prägnanten Interviews Potenziale der Biologisierung für die medizinische Versorgung, Herausforderungen für Wissenschaft und Industrie sowie die Bereiche Regulatorik und Erstattung. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Perspektive der Patienten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier
 
 
 

10 Millionen Euro für den Nachwuchs in der Krebsforschung

      Deutsche Krebshilfe richtet „Mildred-Scheel-Nachwuchszentrum“ am CIO Köln Bonn ein

Das Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln Bonn erhält eines von insgesamt fünf neuen „Mildred-Scheel-Nachwuchszentren“, mit denen die Deutsche Krebshilfe (DKH) die Krebsforschung in Deutschland zukunftsfähig halten will. Damit stehen jungen Krebsforschern in Bonn und Köln in den kommenden fünf Jahren pro Jahr zwei Millionen Euro für ihre Forschung zur Verfügung.

Das CIO Köln Bonn ist der einzige Standort in Nordrhein-Westfalen, der sich für die Förderung der DKH qualifiziert hat. Dabei ergänzt der Kölner Standort die hohe medizinische Expertise des CIO-Standortes Bonn im Bereich Immunologie durch den eigenen Schwerpunkt, der Erforschung der Tumorgenomik.

(Quelle: Centrum für Integrierte Onkologie Köln Bonn)

Weitere Informationen erhalten Sie hier
Rückblick

Konferenz „NervenSinneTechnik.NRW“ benennt Chancen und Herausforderungen von Mensch-Technik-Interaktionen für mehr Teilhabe


© Cluster InnovativeMedizin.NRW_Thomas Witte
      Durch die Interaktion zwischen technischen Komponenten und dem menschlichen Körper können gefährdete oder verlorene motorische, sensorische und kognitive Fähigkeiten des Menschen aufrechterhalten, verbessert oder ersetzt werden. Damit soll den Betroffenen maximale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden.

Was sind aktuelle Trends in der Mensch-Technik-Interaktion und wie können neue Technologien in Versorgungslösungen überführt werden? Darüber diskutierten knapp 100 Teilnehmer in Düsseldorf auf Einladung des Clusters InnovativeMedizin.NRW bei der Konferenz NervenSinneTechnik.NRW.

Die Veranstaltung bildete den Startpunkt für die Veröffentlichung eines Strategiepapiers, das der Cluster in Zusammenarbeit mit Experten erarbeitet hat. Darin werden themenspezifische Trends, Herausforderungen und Kompetenzen in NRW aufgegriffen. Das Whitepaper NervenSinneTechnik.NRW enthält Handlungsempfehlungen für eine künftige Ausrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen und ist ein wichtiger Meilenstein, um eine Landesinitiative NervenSinneTechnik.NRW aufzubauen und weiterzuentwickeln. Mit der Initiative sollen neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen und Expertisen aus der medizinischen und therapeutischen Praxis verknüpft werden, um innovative Versorgungsansätze zu realisieren und die vielversprechenden Perspektiven für nordrhein-westfälische Unternehmen zu erschließen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier
 
 
 

Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen verleiht KinderHerz-Innovationspreis NRW 2018


© Stiftung KinderHerz Deutschland
      150.000 Euro für herausragende Forschung in der Kinderherz-Medizin – Preis geht nach Bad Oeynhausen, Bonn und Aachen

Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat bei einer Festveranstaltung am 29. Juni 2018 im Orchesterzentrum NRW in Dortmund die Gewinner des KinderHerz-Innovationspreises NRW 2018 ausgezeichnet. Der von der Stiftung KinderHerz Deutschland ins Leben gerufene Forschungspreis geht an das Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen, die Universitätsklinik Bonn und die Universitätsklinik RWTH Aachen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft fördert den mit insgesamt 150.000 Euro dotierten Preis.

Ärzte, Doktoranden und Mitarbeiter aus der Pflege machen täglich Fortschritte in ihren Laboren, auf der Intensivstation und im Klinikalltag. Der KinderHerz-Innovationspreis soll ihnen die Umsetzung zukunftsweisender Projekte im Bereich der Kinderherz-Medizin ermöglichen. Er wurde in den drei Kategorien Innovative Forschung (100.000 Euro), Nachwuchs und Pflege (je 25.000 Euro) verliehen.

Einen Sonderpreis erhielt das Forschungsprojekt „Entwicklung eines biologischen Elektrokabels für das Herz“ von Doktorand Hans Keijdener vom Institut für Angewandte Medizintechnik der RWTH Aachen Universität. Für das Projekt werden von der Stiftung KinderHerz Spendengelder über eine Schwarmfinanzierung gesammelt (https://www.stiftung-kinderherz.de/biopacer-entwicklung-eines-biologischen-elektrokabels-fuer-das-herz.html).

(Quelle: Stiftung KinderHerz)

Weitere Informationen erhalten Sie hier
Förderung

Gesucht: Neue Ideen für den Leitmarkt Life Sciences in NRW


© thinkstock/iStock/alphaspirit
      Als sechster der insgesamt acht Leitmarktwettbewerbe innerhalb der zweiten Runde ist „LifeSciences.NRW“ gestartet. Es können Projektskizzen zu den Themenfeldern „Translationale Forschung und Entwicklung für Prävention, Diagnostik und Therapie“, „Forschung und Entwicklung für innovative patienten- und anwenderorientierte Produkte und Dienstleistungen“, sowie „Neue Unterstützungsdienstleistungen durch Digitalisierung im Kontext konkreter Forschungsfragestellungen“ gestellt werden.

Mit dem Leitmarktwettbewerb „LifeSciences.NRW“ will das Land die Innovationskraft des Leitmarkts LifeSciences stärken, um nachhaltig Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Wohlstand zu sichern und die internationale Sichtbarkeit Nordrhein-Westfalens als führenden Standort für die Lebenswissenschaften zu erhöhen.

Wir laden Sie herzlich ein, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.

Die zweite Einreichfrist für diesen Call endet am 07. November 2018.

Interessenten wird empfohlen, ein Beratungsgespräch mit der LeitmarktAgentur.NRW in Anspruch zu nehmen.

(Quelle: LeitmarktAgentur.NRW)

Weitere Informationen erhalten Sie hier
 
 
 

Klinischer Nutzen von Big-Data-Anwendungen für die Versorgung von Patientinnen und Patienten

      Große Hoffnungen auf eine Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten ruhen auf der Nutzung und dem intelligenten Umgang mit großen Datenmengen, die jedoch gleichzeitig unstrukturiert in verschiedenen Quellen und Orten vorliegen.

Diese unter dem Begriff "Big Data" subsumierten Auswertungsansätze werden durch neue technologische Entwicklungen und das immer stärkere Datenwachstum auch und insbesondere im medizinischen Bereich getrieben. Gleichzeitig stellt sich zunehmend die Frage, wie die Vielzahl an (medizinischen) Informationen sinnvoll in der Versorgungspraxis genutzt werden und in die Versorgung von Patientinnen und Patienten einfließen kann.

Daher plant das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die Förderung von Projekten, die den potenziellen Nutzen von Big-Data-Technologien sowie die Ergebnisaufbereitung in Systemen zur (maschinellen) Entscheidungsunterstützung für die klinische Versorgung anhand einzelner komplexer sowie für Kliniker relevanter Versorgungsprozesse auf einer konzeptionellen Ebene herausarbeiten.

Die Einreichung von Vorhaben endet am 10.09.2018.

(Quelle: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH)

Weitere Informationen erhalten Sie hier
Netzwerk

Die 8. NRW Nano-Konferenz heißt Sie willkommen!


© NMWP.NRW
      Die Anmeldung zur 8. NRW Nano-Konferenz ist ab sofort online möglich, bis zum 21. September gibt es für den Besuch der Konferenz attraktive Frühbucher-Konditionen. Das ist Grund genug, einen Blick auf den Status-quo der Planung der Konferenz zu werfen:

Kompakter und doch vielseitiger – so hebt sich die 8. NRW Nano-Konferenz von den Vorgängerkonferenzen ab. Das zeigt sich auch am Programm, das inzwischen Form angenommen hat: Die Redner der Fachsessions stehen fest und mit „Leitmarkt.NRW“ und „ROCKET - Cross-border KET projects“ sind zum ursprünglich geplanten Programm noch zwei weitere, spannende Sessions hinzugekommen, in denen zahlreiche erfolgreiche Projekte aus verschiedenen Förderprogrammen NRWs vorgestellt werden.

Die Konferenz zeichnet sich – wie auch in den vergangenen Jahren – durch eine herausragende Qualität der Redner, ein breites Fachpublikum und eine spannende Begleitausstellung aus. Auch die Posterausstellung wird wieder interessante Einblicke in die aktuelle Forschung und damit einen perspektivischen Blick in zukünftige Entwicklungen geben.

Die achte Ausgabe der NRW Nano-Konferenz wird – erstmals ausschließlich in englischer Sprache – vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Cluster NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW und der Wirtschaftsförderung Dortmund veranstaltet. Der Cluster InnovativeMedizin.NRW ist Medienpartner der NRW Nano-Konferenz.

(Quelle: Cluster NMWP.NRW)

Weitere Informationen erhalten Sie hier
 
 
 

Dieser Newsletter wird herausgegeben vom Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW | Merowingerplatz 1a | 40225 Düsseldorf | www.innovative-medizin-nrw.de