Editorial


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      Liebe Leserinnen und Leser,

gleich vier Themen dieser Newsletter-Ausgabe kommen aus dem Bereich "Mensch-Technik-Interaktion" (MTI): der gleichnamige Trendreport, eines der beiden Cluster-Foren im Rahmen des Klinikkongresses Ruhr, der BMBF-Aufruf zur Förderung von Innovations- und Technologiepartnerschaften in der MTI sowie neueste Forschungsergebnisse zur Wirkung der tiefen Hirnstimulation.

Darüber hinaus freuen wir uns besonders, Sie schon jetzt auf unseren MedicalVentureDay.NRW Ende Mai hinweisen zu können, der das bewährte MedTecVenture.NRW zu neuen Ufern führt. Und natürlich würden wir uns freuen, wenn Sie Gast unseres Forums zum Thema Decision-Support-Systeme in der Onkologie auf der PerMediCon im April in Köln wären.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Herzliche Grüße
Ihr Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW

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Termine

Save the date: MedicalVentureDay.NRW am 29. Mai 2018, 13:00–18:00 Uhr in Düsseldorf


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      Nur wer sich ändert, bleibt sich treu: Gründer und junge Unternehmen treffen Investoren und Business Angels – die tragende Idee des erfolgreichen Cluster-Formats „MedTecVenture.NRW“ wird in diesem Jahr um weitere Bausteine erweitert.

Mit dem neuen MedicalVentureDay.NRW wollen wir junge Unternehmen mit den Schwerpunkten Medizintechnik und Digital Health stärken:

Medical Venture Academy bietet Vorträge zu Kernthemen, die Start-ups helfen, ihre Kompetenzen im Bereich Business-Development zu erweitern.

Medical Venture Science bringt Jungunternehmen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen, die Gründer bei der Durchführung von Studien zum Wirksamkeitsnachweis unterstützen können.

Medical Venture Business sichert Innovatoren im bewährten Pitch-Format erste Aufmerksamkeit bei Wagniskapitalgebern.

Sie sind herzlich eingeladen, mit uns am 29. Mai 2018 in Düsseldorf Brücken zwischen Start-ups und Wissenschaft & Forschung zu bauen und spannende Einblicke in kreative Entwicklungen in Medizintechnik und Digital Health zu gewinnen.

Details zum MedicalVentureDay.NRW 2018 erfahren Sie in Kürze.

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Cluster-Forum zum Decision Support in der Onkologie auf der PerMediCon

      Am 18. und 19. April 2018 findet in Köln wieder die PerMediCon, Europas Kongressmesse für personalisierte Medizin, statt.

Ärzte, Wissenschaftler, Vertreter aus Wirtschaft und Politik, aber auch betroffene Patienten kommen zusammen, um voneinander zu lernen, sich zu vernetzen und den Eingang personalisierter Medizin in die Versorgungspraxis voranzutreiben.

Der diesjährige Fachkongress steht unter dem Leitsatz Genomische Medizin – Gemeinsam verstehen, weiterentwickeln und umsetzen. In einer branchenübergreifenden Diskussion geht es um strukturelle Fragen im Kontext der personalisierten Medizin.

Der Cluster InnovativeMedizin.NRW gestaltet am zweiten Kongresstag um 10:00 Uhr ein eigenes Forum zum Thema Decision-Support-Systeme in der Onkologie. Dabei steht die datenbasierte Entscheidungsunterstützung für personalisierte Therapien im Mittelpunkt. Interessierte Messebesucher sind herzlich zur Teilnahme eingeladen, eine separate Registrierung ist nicht erforderlich.

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2018 in Essen: Der Klinikkongress Ruhr in neuen Gewändern

      Erstmals wurde der Klinikkongress 2016 in Dortmund als Dachkongress der Gesundheitswirtschaft ausgerichtet. Rund 500 Fachbesucher sowie zahlreiche regionale und bundesweite Partner waren der Einladung des Veranstalters MedEcon Ruhr gefolgt. 2018 findet der führende Gesundheitswirtschaftskongress in NRW in Essen statt.

Ein hochrangiges Plenum sowie fünf parallele Kongresssäulen über zwei Tage decken die Themenbereiche der Klinikwirtschaft und ihrer zuliefernden und kooperierenden Partner medizinisch-pflegerisch, forschungsbezogen, technisch, IT-seitig, logistisch und administrativ ab.

Ein besonderes Augenmerk wird auf die enge Verzahnung zwischen Referenten und Fachbesuchern mit Partnern aus Wissenschaft, Bildung und Zulieferindustrie in der großzügigen Networking-Area gelegt.

Der Cluster InnovativeMedizin.NRW ist Programmpartner und an der Ausrichtung von zwei Foren beteiligt, die sich den Schwerpunkten "Künstliche Intelligenz in Früherkennung, Diagnostik und Therapie" und "Mensch-Technik-Interaktionen: Lernen als Therapie" widmen.

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MedTechSummit MT Connect

      Am 11. und 12. April 2018 findet in Nürnberg der Kongress MedTech Summit gemeinsam mit der MT-CONNECT statt. Themen wie Implantat-Technologien, Neurostimulation und Connected Health stehen dabei genauso auf dem Programm wie Patentierung, Zulassung und Erstattung, MDR und der IVDR.

Mit dabei sind renommierte Sprecher aus Unternehmen wie Siemens, Philips, Aesculap, Medtronic und TÜV SÜD Product Service GmbH sowie von Hochschulen und Forschungsinstituten, wie der Universität Zürich, der TU München und verschiedenen Fraunhofer-Instituten sowie klinische Anwender.

Der Cluster InnovativeMedizin.NRW ist Netzwerkpartner der Veranstaltung.

• Informieren Sie sich in den Vorträgen über marktrelevante Technologietrends und neueste Forschungsergebnisse.
• Treffen Sie beim Matchmaking-Event „Partnering“ potenzielle Geschäftspartner zu zielgerichteten halbstündigen, vorab vereinbarten Gesprächen.
• Erleben Sie bei der im Verbund stattfindenden Messe MT-CONNECT innovative Produkte und Dienstleistungen, u. a. auf dem Innovation Market Place, der Sonderfläche für Startups, Dienstleister und Forschergruppen.
• Erhalten Sie im Messe-Forum wertvolle Impulse zu aktuellen Anwendungsszenarien und Markttrends.
• Diskutieren Sie beim MedTech.Dialog.Bayern über politische Rahmenbedingungen in den Bereichen Digitalisierung in der Medizintechnik und Regulation.
• Genießen Sie beim Abendempfang die Atmosphäre auf der Nürnberger Kaiserburg und knüpfen Sie interessante Kontakte.

(Quelle: Bayern innovativ)

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Netzwerk

Stiftung KinderHerz Deutschland und NRW-Wissenschaftsministerium – Endspurt: 150.000 Euro für Kinderherz-Forscher

      Ärzte, Doktoranden und Pflege-Mitarbeiter aus der Kinderkardiologie und Kinderherz-Chirurgie aus NRW haben noch bis zum 31. März die Chance, sich für den „KinderHerz-Innovationspreis NRW 2018“ zu bewerben. Zum zweiten Mal wird der Preis für herausragende Forschungsprojekte von der Stiftung KinderHerz Deutschland vergeben und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft in NRW gefördert.

Für die Pflegewissenschaftlerin Kristin Adler vom Universitätsklinikum Bonn war ihre Bewerbung für den Innovationspreis 2016 der entscheidende Anschub für ihr Projekt: „Der Antrag bedeutete ein paar Tage Arbeit – dem steht jetzt ein tolles Projekt gegenüber. Diese Investition hat sich längst gelohnt“, sagt Adler. Sie hat eine Transitionssprechstunde für herzkranke Kinder und Jugendliche im Uniklinikum Bonn initiiert. Hier sollen sie den eigenverantwortlichen Umgang mit ihrer Krankheit beim Übergang ins Erwachsenenalter erlernen. Die Tragweite der Nachsorge wird in vielen Fällen unterschätzt.

Für den mit insgesamt 150.000 Euro dotierten Preis können sich Forscherinnen und Forscher in den drei Kategorien „Innovative Forschung“, „Nachwuchs“ und „Pflege“ bewerben. „Jetzt geht es bis Ende März in die Endphase der Ausschreibung. Wir freuen uns darauf, wenn viele Forscher diese einzigartige Gelegenheit ergreifen, mit ihrem Projekt die Kinderherz-Medizin in NRW voranzutreiben“, sagt Sylvia Paul, Geschäftsführerin der Stiftung KinderHerz Deutschland. Danach werden die eingereichten Forschungsprojekte von unserer Fach-Jury bewertet. Im Juni erfolgt dann die krönende Preisverleihung in Dortmund.

(Quelle: Stiftung KinderHerz)

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Rückblick: Konferenz SmartHealthData.NRW: Intelligente Systeme für eine personalisierte Medizin


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      Wie können wertvolle Daten aus der medizinischen Forschung, der Klinik und der ambulanten Praxis klug kombiniert und so genutzt werden, dass sie den Patienten zugutekommen und Ärzte in ihrer Entscheidungsfindung systematisch unterstützen?

Dies war die zentrale Frage der vom Cluster InnovativeMedizin.NRW initiierten Konferenz SmartHealthData.NRW in Düsseldorf. 150 Gäste folgten den Expertenvorträgen und lieferten wertvolle Hinweise für die Ausgestaltung des gleichnamigen Whitepapers, das strategische Handlungsempfehlungen für die erfolgreiche Positionierung Nordrhein-Westfalens in diesem Zukunftsfeld formuliert.

Dabei wurden wichtige Treiber und Barrieren für die intelligente Nutzung von Big Data im Gesundheitssystem benannt.

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Trendreport zur Mensch-Technik-Interaktion in der Medizin


Quelle: Cluster InnovativeMedizin.NRW
      Technische Systeme, die in Interaktion mit dem menschlichen Körper treten, finden in der Medizin breite Anwendung: Prominente Beispiele sind Hirnschrittmacher, die in der Parkinson-Therapie zum Einsatz kommen, intelligente Implantate zur Wiederherstellung des Hör- und Sehvermögens oder sogenannte Exoskelette – Roboteranzüge, die für die Rehabilitation von Menschen mit Bewegungseinschränkungen genutzt werden.

Mit den herausragenden Potentialen dieser innovativen Technologien für die medizinische Versorgung, aber auch mit ihren ethischen, rechtlichen und technischen Herausforderungen beschäftigt sich der aktuelle Trendreport „Mensch-Technik-Interaktion in der Medizin“. Experten gewähren Einblick in dieses Zukunftsfeld aus der Perspektive der Patienten, Ärzte, Unternehmen, Kostenerstattung und Gesellschaft.

Der Trendreport erscheint in den nächsten Tagen und steht Interessierten kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Die Publikation ist die dritte in einer Schriftenreihe, welche Entwicklungen in der innovativen Medizin und ihre Bedeutung für Nordrhein-Westfalen beleuchtet. Im Fokus standen bislang die Personalisierte Medizin (2016) sowie die Digitalisierung in der Medizin (2017).

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News

Auch Patienten mit Parkinson-typischen Verhaltensauffälligkeiten profitieren von tiefer Hirnstimulation

      In einer aktuellen Publikation berichten die Autoren eines deutsch-französischen Forschungsverbundes (aus Düsseldorf: Prof. Dr. Alfons Schnitzler und PD Dr. Lars Wojtecki) über die Wirkung der tiefen Hirnstimulation bei verhaltensauffälligen Parkinson-Patienten.

Verhaltensauffälligkeiten bei Parkinson-Patienten sind verbreitet und oft direkt abhängig von der therapeutisch notwendigen Medikation, die den Dopaminmangel im Gehirn ausgleichen muss. Dass Patienten mit Bewegungsstörungen bereits in einem frühen Stadium der Erkrankung von der tiefen Hirnstimulation profitieren, hatte 2013 bereits die EARLYSTIM-Studie gezeigt. Bleibt der Effekt der tiefen Hirnstimulation aber positiv oder schadet sie eher, wenn Patienten gleichzeitig krankheitstypische Verhaltensauffälligkeiten zeigen?

Zu dieser Frage liefert die Publikation eines deutsch-französischen Forschungsverbunds in dem renommierten Fachjournal „The Lancet Neurology“ nun einen wesentlichen Beitrag und trägt damit zur Klärung bei (EARLYSTIM-Folgestudie).

(Quelle: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

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Förderung

Förderung von F&E auf dem Gebiet Innovations- und Technologiepartnerschaften für die Mensch-Technik-Interaktion

      Zweck der Bekanntmachung ist es, innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben der MTI zu fördern, die Techniken des Internet der Dinge auf Alltagsgegenstände übertragen und so ihre ­"intelligente Vernetzung" ermöglichen. Diese ist als Möglichkeit zu verstehen, Alltagsgegenstände durch die Integration von Sensorik und Aktorik interoperabel zu gestalten.

Ziel ist es, Daten verschiedener Quellen analysieren und mit Techniken der künstlichen Intelligenz interpretieren zu können, um situationsabhängig Nutzerintentionen und Bedarfe zu erkennen und diese durch Assistenzfunktionen zu bedienen.

Die zu entwickelnden Lösungen sollen in interaktiven Systemen resultieren, die insbesondere im Vergleich zu existierenden Ansätzen, Nutzern eine deutlich verbesserte Alltagsunterstützung und intuitivere Nutzung assistiver Technologien bieten.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

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Dieser Newsletter wird herausgegeben vom Clustermanagement InnovativeMedizin.NRW | Merowingerplatz 1a | 40225 Düsseldorf | www.innovative-medizin-nrw.de