Mathematiker sollen Notfallversorgung auf dem Land verbessern

Die optimale Standortverteilung von Notärzten ist das Ziel des Verbundprojektes "HealthFaCT: Optimierung der ambulanten medizinischen Versorgung im ländlichen Raum". Projektziel ist es, ein computergestütztes Optimierungs- und Entscheidungssystem zu entwickeln, das die ambulante medizinische Versorgung auf dem Land verbessert. Zu den Projektpartnern gehört auch die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen.

In einem ersten Schritt werten die Wissenschaftler Daten aus Unfall- und Notfallstatistiken aus. So wollen sie herausfinden, wie viele Rettungseinsätze es in der Vergangenheit in bestimmten Regionen, Landkreisen oder Ortschaften gab. Diese Daten könnten dann in mathematische Modelle eingespeist werden, um eine optimale Verteilung der Rettungsstellen und die benötigte Anzahl von Ärzten zu berechnen. Darüber hinaus soll die Software dazu beitragen, die Wartezeiten bei Krankentransporten zu minimieren. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt mit etwa 1,1 Millionen Euro.

Hintergrundinformationen

(Quelle: TK Landesvertretung Nordrhein-Westfalen)
 
 

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