Monitoring des pulmonalarteriellen Drucks mit implantiertem Sensor hat Potenzial

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat der Messung und dem Monitoring des pulmonalarteriellen Drucks mittels eines implantierten Sensors zur Therapieoptimierung bei Herzinsuffizienz (PA-Druck-Monitoring) ein Potenzial bescheinigt. Das teilte das IQWiG jetzt dem Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA) mit.

Das PA-Druck-Monitoring soll dazu beitragen, hämodynamische Veränderungen im kleinen Blutkreislauf von Herzinsuffizienzpatienten früh zu erkennen, um auf dieser Basis die medikamentöse Therapie optimal einzustellen und eine kardiale Dekom­pensation und Kranken­haus­auf­enthalte möglichst zu vermeiden.

Allerdings ist die Studienlage nicht gut genug, um den Nutzen des Verfahrens tat­sächlich zu beurteilen. Der G-BA hatte daher beim IQWiG nicht nach einer Nutzen- sondern einer Potenzialbewertung nachgefragt. Sollte diese positiv ausfallen – wie jetzt geschehen – kann der G-BA eine eigene Studie auflegen, um den Nutzen des Verfahrens zu beurteilen.


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Politik
Monitoring des pulmonalarteriellen Drucks mit implantiertem Sensor hat Potenzial
Dienstag, 30. Januar 2018

Köln – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat der Messung und dem Monitoring des pulmonalarteriellen Drucks mittels eines implantierten Sensors zur Therapieoptimierung bei Herzinsuffizienz (PA-Druck-Monitoring) ein Potenzial bescheinigt. Das teilte das IQWiG jetzt dem Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA) mit.

Das PA-Druck-Monitoring soll dazu beitragen, hämodynamische Veränderungen im kleinen Blutkreislauf von Herzinsuffizienzpatienten früh zu erkennen, um auf dieser Basis die medikamentöse Therapie optimal einzustellen und eine kardiale Dekom­pensation und Kranken­haus­auf­enthalte möglichst zu vermeiden.

Allerdings ist die Studienlage nicht gut genug, um den Nutzen des Verfahrens tat­sächlich zu beurteilen. Der G-BA hatte daher beim IQWiG nicht nach einer Nutzen- sondern einer Potenzialbewertung nachgefragt. Sollte diese positiv ausfallen – wie jetzt geschehen – kann der G-BA eine eigene Studie auflegen, um den Nutzen des Verfahrens zu beurteilen.
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„Die Ergebnisse deuten auf positive Effekte der Intervention bezüglich der Endpunkte herzinsuffizienzbedingte Hospitalisierungen und gesundheitsbezogene Lebensqualität hin, während die Ergebnisse zum Endpunkt geräte- oder systembedingte Komplika­tionen keinen größeren Schaden durch die Methode andeuten. Unterschiede hinsicht­lich der Mortalität sind nicht erkennbar“, schreibt das IQWiG in seiner Potenzial­bewertung.

Die Erkenntnisse zu den Endpunkten herzinsuffizienzbedingter Hospitalisierungen und gesundheitsbezogener Lebensqualität rechtfertigten weitere Untersuchungen. „Eine Erprobungsstudie, die geeignet ist, die notwendigen Erkenntnisse für die Bewertung des Nutzens der Methode zu gewinnen, ist grundsätzlich möglich“, lautet das Fazit des IQWiG.

(Quelle: © hil/aerzteblatt.de)
 
 

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