Lebenslauforientierung

Die lebenslauforientierte Medizin geht davon aus, dass neben individuellen Faktoren (wie Geschlecht und Alter) auch gesellschaftliche und soziale Voraussetzungen (Einkommen, Bildungsstand) einen großen Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten haben.

Die Grundlage der lebenslauforientierten Medizin bildet eine Analyse von Biografie-typischen Bedingungen. Ihr Ziel besteht darin, wirkungsvolle Maßnahmen zur Prävention, Therapie und Rehabilitation von Krankheiten bei bestimmten Bevölkerungsgruppen zu entwickeln. Insbesondere geht es um die Gesunderhaltung und eine frühzeitige Einflussnahme auf Biografien.

In Nordrhein-Westfalen gibt es im Trend Lebenslauforientierung Forschungsschwerpunkte im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin, der Arbeits- und der Altersmedizin. Während die Arbeitsmedizin die Wechselbeziehungen zwischen der beruflichen Tätigkeit und dem Gesundheits- bzw. Krankheitsstatus des Menschen betrachtet, untersuchen Kinder- und Jugend- sowie Altersmedizin den Anteil von sozialer Umwelt und individuellem Verhalten bei der Entstehung, Verhütung und Behandlung von Krankheiten. Es gilt, Zusammenhänge und Risikofaktoren zu identifizieren und effektive Maßnahmen abzuleiten. Notwendig dafür ist eine Kooperation von Nichtwissenschaftlern und Experten aus Bereichen wie der Psychologie, der Soziologie, der Epidemiologie/Statistik, der Informatik sowie verschiedener medizinischer Fachgebiete.

Der Cluster kann durch sein exzellentes Netzwerk dabei helfen, die maßgeblichen Akteure aus der innovativen Medizin für solche transdisziplinären Kooperationen zu finden und miteinander zu verknüpfen.


Veranstaltungen



Nachrichten

16.05.2018LebenslauforientierungBiologisierung
„Mitwachsende“ Herzklappe erfolgreich an Schafen getestet
Einem von der EU geförderten Forschungsprojekt ist offenbar ein wichtiger Fortschritt in der Entwicklung einer „mitwachsenden“ Herzklappe gelungen, die aus ...mehr
 

Neuigkeiten



MedicalVentureDay.NRW
LifeScienceCenter Düsseldorf, 29. Mai 2018 ...mehr

Konferenz NervenSinneTechnik.NRW – Mehr Teilhabe durch Mensch-Technik-Interaktion
Düsseldorf, 15. Juni 2018 ...mehr

8. NRW Nano-Konferenz: Innovations in Materials and Applications
21. und 22. November 2018 in Dortmund ...mehr


Leitmarktwettbewerb LifeSciences.NRW: Land fördert zwölf Forschungsprojekte mit 19 Millionen Euro
Digitalisierung nutzen für neue Ideen in der Gesundheitsforschung ...mehr

„Mitwachsende“ Herzklappe erfolgreich an Schafen getestet
Herzklappe aus körpereigenem Material könnte sich Veränderungen im Kindes- und Jugenalter anpassen ...mehr

Universitätsklinik Bonn will Versorgungslücke bei visueller Rehabilitation schließen
Computerbasiertes Sehtraining für Patienten nach Schlaganfall und grünem Star ...mehr

Uniklinik RWTH Aachen eröffnet Innovationszentrum für Digitale Medizin
Bessere Diagnoseverfahren und maßgeschneiderte Therapien durch Digitalisierung ...mehr

Deutschlandweit erstes Gerät für hoch fokussierten Ultraschall bei Tremor und Parkinson
Uniklinik Bonn bietet nicht invasive Behandlung für therapieresistenten essentiellen Tremor ...mehr

Wenn Roboter Gefühle erkennen
Systeme mit Emotionserkennung können Menschen besser verstehen ...mehr

Trendreport zur "Mensch-Technik-Interaktion in der Medizin" ist erschienen
Potenziale von Hirnschrittmachern, intelligenten Implantaten oder Exoskeletten für die medizinische Versorgung ...mehr


Gesucht: Neue Ideen für den Leitmarkt Neue Werkstoffe in NRW
Bewerbungsschluss: 04.07.2018 ...mehr

Förderung von F&E auf dem Gebiet Innovations- und Technologiepartnerschaften für die Mensch-Technik-Interaktion
Einreichungsfrist: 29.06.2018 ...mehr

Richtlinie zur Förderung klinischer Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung.
Einreichungsfrist 28.05.2018 ...mehr