Maßnahmen

Folgende Maßnahmen sollen helfen, aussichtsreiche Entwicklungen nordrhein-westfälischer Akteure systematisch zu unterstützen und zukunftsweisende Technologien im Feld der Mensch-Technik-Interaktion zu fördern:

NRW-Kompetenznetzwerk

Aufbau eines NRW-Kompetenznetzwerks

In der Cluster-Initiative „NervenSinneTechnik.NRW“ werden die Kompetenzen des Innovationsstandortes Nordrhein-Westfalen verdichtet, Akteure im Bereich der Mensch-Technik-Interaktion vernetzt und fortschrittliche Projekte auf den Weg gebracht. Wir wollen die hervorragende Position des Landes als Medizintechnik-Standort mit exzellenter neurowissenschaftlicher Forschung und einer großen Expertise in den Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen: Mittel- und langfristig sollen so nachhaltige Behandlungs- und Unterstützungskonzepte implementiert werden, die einen echten Fortschritt für die Patienten bedeuten.

Projektentwicklung

Initiierung und Unterstützung von Projekten

Das Land NRW bietet eine große Bandbreite an Projekten aus dem Bereich der Mensch-Technik-Interaktion. In der Initiative NervenSinneTechnik.NRW sollen weitere Projektlinien angeregt sowie bestehende Projekte weiterentwickelt und strategisch miteinander verknüpft werden. Bei Innovationen in diesem Themenfeld spielt die frühzeitige Einbindung von Ärzten, Therapeuten und Patienten eine besondere Rolle. Daher unterstützen wir eine transdisziplinäre Ausrichtung, also die gezielte Einbindung nicht wissenschaftlicher, gesellschaftlicher Akteure, um Aspekten wie Usability und Nutzerfreundlichkeit Raum zu geben und das Umsetzungs- und Verbreitungspotenzial zu erhöhen.

Strukturen

Um die technologischen Entwicklungen der Mensch-Technik-Interaktion nachhaltig in den Versorgungsalltag zu überführen, brauchen wir geeignete Versorgungskonzepte und Infrastrukturen.
Systeme der Mensch-Technik-Interaktion müssen mit den zugrunde liegenden neurowissenschaftlichen und neurotechnologischen Erkenntnissen sowie mit ihnen einhergehenden Veränderungen in der Strukturierung von Lern- und Trainingsprozessen einen systematisch stärkeren Eingang in die Aus- und Weiterbildung von Heilberufen finden. Fachkräfte müssen als Anwender in die Lage versetzt werden, die technischen Lösungen in Verbindung mit Trainingsmethoden und Lernprozessen zu verstehen, korrekt und sicher zu nutzen und zu ihrer Weiterentwicklung beizutragen. Dafür ist eine angemessene Berücksichtigung der Themen in den Curricula und eine Akademisierung (nicht-ärztlicher) therapeutischer Berufe notwendig.
Auch gesundheitswirtschaftliche Fragestellungen müssen die Projektentwicklungen von Beginn an begleiten und ausreichend Berücksichtigung finden. Um Versorgungsinnovationen zu implementieren, müssen interdisziplinäre Netzwerkstrukturen, Austauschplattformen, Co-Working-Spaces und Gründungsplattformen geschaffen, vielversprechende Modellprojekte gefördert und praxisorientierte Plattformen zur Evaluierung und Transferförderung geschaffen werden.

 
 

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