Förderung von Maßnahmen zur Produktion für Medizintechnik – wirtschaftlich und in höchster Qualität (ProMed)

Hintergrund
Die Produktionsforschung schafft Voraussetzungen, um die Produktion von heute kontinuierlich an die zukünftigen Anforderungen des Markts, der Umwelt und der Gesellschaft anzupassen. Eine leistungsstarke Produktion zur Herstellung innovativer Medizinprodukte bietet ein großes Potenzial, um die Gesundheitsversorgung modern und zukunftsgerecht zu gestalten. Sie eröffnet gleichzeitig neue wirtschaftliche Chancen für Unternehmen der Medizintechnik.

Deutschland gehört in diesem Bereich zu den führenden Produzenten, weil die branchenweite Zusammenarbeit Synergieeffekte bei der Nutzung von Innovationspotenzialen generiert.

Die zur Herstellung innovativer Medizinprodukte erforderlichen Wertschöpfungsketten und -netzwerke müssen höchst wandlungsfähig gestaltet sein. Gleichzeitig stehen die Hersteller unter einem enormen Kostendruck. Neue Technologien, wie die additive Fertigung, der Einsatz neuer Materialien und die Digitalisierung der Produktion haben Auswirkungen auch auf die Herstellung neuer Medizinprodukte. Auf Grund der globalen Wettbewerbsbedingungen besteht für den Standort Deutschland ein hoher Handlungsbedarf, den Technologievorsprung nicht nur zu sichern, sondern vielmehr auszubauen, um Arbeitsplätze und Wohlstand zu erhalten.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert auf Basis dieser Richtlinie Innovationen, die zentrale Herausforderungen für die Versorgung der Menschen mit Medizinprodukten zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit sowie der Verbesserung der Lebensqualität aufgreifen.
Zielsetzung
Zielsetzung der Förderung ist die Verbesserung der Produktionsprozesse und -ausrüstungen zur Herstellung von Medizinprodukten. Dies soll durch eine nachhaltige Stärkung der Wertschöpfungsketten von der Produktentstehung über die Fertigung bis hin zur technischen Prüfung von innovativen Medizinprodukten erfolgen.

Im Vordergrund stehen dabei die Entwicklung neuer Fertigungsverfahren und Produktionsausrüstungen sowie der Aufbau strategischer Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zur Entwicklung von neuen Medizinprodukten bzw. zur Verbesserung der Eigenschaften bestehender Produkte. Es sollen exemplarische, innovative und möglichst geschlossene Wertschöpfungsketten entstehen, um erfolgreiche Beispiele für eine effiziente Zusammenarbeit über heute noch vorhandene „(Branchen-) Grenzen“ hinweg zu schaffen.

(Quelle: BMBF)

Zur Bekanntmachung
 
 

Neuigkeiten



Konferenz „SmartHealthData.NRW: Intelligente Systeme für eine personalisierte Medizin“
Nutzung von Gesundheitsdaten in intelligenten medizinischen Unterstützungssystemen ...mehr

HealthCare Innovation Week im Rheinland: Veranstaltungsserie in Köln und Düsseldorf
12. bis 16. Januar 2018 ...mehr

Health 4.0 – der Gesundheitskongress 2018
Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesundheitswesen, 16. und 17. Januar 2018 in Düsseldorf ...mehr

Seminar zu US-Exportkontrollbestimmungen & Compliance
Industrieclub Düsseldorf, 17. Januar 2018 ...mehr

CERES-Tagung: Mehr Daten für weniger Krankheit? Über den Wert von Informationen in der Medizin
30. Januar 2018 in Köln ...mehr

Artificial intelligence and robotics: Emerging technologies in medicine (ETIM 2018)
Essen, 16. und 17. Februar 2018 ...mehr

Medical Devices Meetings 2018
B2B-Plattform für die Medizintechnik-Industrie in Stuttgart, 07.+08. März 2018 ...mehr

MT-CONNECT und MedTech Summit 2018
Internationale Messe für Zulieferer- und Herstellungsbereiche der Medizintechnik, 11.+12. April 2017 ...mehr

PerMediCon 2018: Kongressmesse zur personalisierten Medizin
Schwerpunkt: Genomische Medizin, 18. und 19. April 2018 in Köln ...mehr


Förderwettbewerb "Forschungsinfrastrukturen" des Landes Nordrhein-Westfalen: Gewinner der 2. Runde stehen fest
Elf Projekte werden mit 51 Millionen Euro unterstützt ...mehr

Patienten­kommunikation braucht neue Wege
Evidenzbasierte Informationen müssen besser digital verbreitet werden ...mehr

Vergütung von Digital Health in der GKV – Orientierung schaffen, Beratung für Anbieter und Kostenträger verbessern
Projekt widmet sich dem Transfer von Digital-Health-Anwendungen in den Versorgungsalltag ...mehr

Platz Eins für Nordrhein-Westfalen mit 56 Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Alle Neuanträge aus Nordrhein-Westfalen bewilligt – Universitäten Köln, Bonn und Münster besonders erfolgreich ...mehr

Deutscher Ethikrat mahnt besseren Schutz von Gesundheitsdaten an
Gewährleistung von Datensouveränität ist zwingende Notwendigkeit ...mehr

Literaturpreis aus der Stiftung der Familie Klee zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2018 ...mehr


Förderung von transnationalen Forschungsprojekten zu psychischen Störungen im Rahmen des ERA-NET NEURON
Einreichungsfrist: 08.03.2018 ...mehr

Förderung von transnationalen Forschungsprojekten für Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des ERA-Netzes zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen (ERA-NET CVD)
Einreichungsfrist: 15.03.2018 ...mehr

Förderung von transnationalen Forschungsprojekten zu seltenen Tumorerkrankungen im Rahmen des ERA-NET TRANSCAN
Einreichungsfrist: 06.02.2018 ...mehr

Förderung multinationaler Forschungsprojekte zur Gesundheits- und Sozialversorgung bei Neurodegenerativen Erkrankungen
Einreichungsfrist: 06.03.2018 ...mehr

Richtlinie zur Förderung von transferorientierter Versorgungsforschung – Forschung und Ergebnistransfer für eine bedarfsorientierte Rehabilitation
Abgabetermin: 19.04.2018 ...mehr

Förderung von Projekten zum Thema „Bildgeführte Diagnostik und Therapie – Neue Wege in der Intervention“
Einreichungsfrist: 30.03.2018 ...mehr

Förderung von Projekten zum Thema "Chronische Schmerzen – Innovative medizintechnische Lösungen zur Verbesserung von Prävention, Diagnostik und Therapie"
Einreichungsfrist: 28.02.2018 ...mehr

Förderung von Forschungsinitiativen auf dem Gebiet „Elektronik- und Sensorsysteme für neuartige Robotikanwendungen (SensoRob)“
Einreichungsfrist: 15.01.2018 ...mehr